SORAS - SCHWESTERN

Ein Stück über geplatzte Träume nach Anton Tschechow

Über die Aufführung

Das Junge Theater Graubünden zeigt mit Soras eine eigene Interpretation von Anton Tschechows Drama „Drei Schwestern“. Vier junge Frauen aus dem Engadin setzen sich mit den topographischen und gesellschaftlichen Engen ihrer Heimat auseinander.
Mascha, Olga und Irina wollen weg aus diesem elenden Kaff, in das sie vor Jahren mit ihrem Vater ziehen mussten. Und zwar möglichst schnell. Nach Moskau. An den nostalgisch verklärten Sehnsuchtsort ihrer Kindheit, wo sie sich ein besseres, ein sinnerfülltes Leben erhoffen. Die drei Schwestern sind überzeugt, ihr Schicksal selber in der Hand zu haben. Jede auf ihre Weise, wehren sie sich gegen eine Anpassung an ihre unliebsame Umgebung mit den ihnen verhassten Provinzlern. Doch je länger sich die Abreise nach Moskau verzögert, desto weiter weg rückt das erträumte Glück. Die Schwestern resignieren, eine nach der andern. Am Ende haben sie nur noch sich selber und müssen erkennen: „Man wird uns vergessen, unsere Gesichter, unsere Stimmen, keiner wird mehr wissen, wer wir waren.“

Kursleitung/Regie

Roman Weishaupt

Mitarbeitende

Martina Mutzner (Textfassung & Dramaturgie), Fiona Schmid (Unterstützung Regie & Hausgeist), Simon Ambühl (Musik), Chris Hunter (Ausstattung & Videos), Roger Stieger (Licht & Technik) Lorenzo Polin (Theatertraining)

Spiel

Aline Guidon, Aita Guidon, Alessia Toutsch,  Cora Grünenfelder 

 

Aufführungen

16./17./18. Juni 2019, Hotel Waldhaus Sils Maria

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